für Jugendliche bis 18 Jahren

Hautdiagnose und Pflege-Tipps, Reinigung, evtl. Peeling, Tiefenreinigung, Entfernung von Unreinheiten, beruhigende/reinigende Maske

Behandlung: ab 30,00 €

Allgemeines zum Thema Akne

Akne (Acne vulgaris) gehört zu den am häufigsten auftretenden Hauterscheinungen. Etwa 80-90% der Bevölkerung sind im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Häufig entsteht die Akne mit Beginn der Pubertät im Alter von ca. 11-12 Jahren und heilt häufig auch ohne Behandlung wieder ab, jedoch können auch ältere Menschen von der Akne betroffen sein.

Akne- wie Sie entsteht

Mit Beginn der Pubertät sind der gesamte Organismus und auch die Haut einem Umstellungsprozess unterworfen. Die Hormonproduktion stellt sich um, der Körper verändert sich. Er beginnt sowohl bei Frau als auch bei Männern, männliche Sexualhormone (Androgene) zu produzieren. Diese Hormone steuern unterschiedliche körperliche Vorgänge; unter anderem steigern sie auch die Talgproduktion in den Talgdrüsen.
Da Männer deutlich mehr Androgene produzieren als Frauen, sind sie somit auch häufiger und schwerer von Akne betroffen. Auch können Hormonschwankungen bei Frauen vor der Periode zu einer vermehrten Pickelbildung führen. Zusätzlich können auch Stresshormone die aknebildenden Effekte der Androgene verstärken.
Im Gesicht, der Kopfhaut sowie am Oberkörper befinden sich die meisten Talgdrüsen, weshalb Akne sowohl im Bereich von Wangen, Kinn und Stirn, aber auch auf Brust, Schultern und Rücken oder auch nur in einzelnen Regionen auftreten können. Eine vermehrte Talgproduktion spielt für die Entstehung der Akne daher eine wesentliche Rolle. Solang dieser Talg ungehindert abfließen kann, zeigt sich „nur“ eine glänzende Haut.
Als leichte Akne werden Mitesser (Komedonen) bezeichnet. Man unterscheidet zwischen offenen und geschlossenen Mitessern Sie entstehen, wenn der Follikelkanal kurz unter der Haut durch eine übermäßige Talgproduktion verstopft wird. Hervorgerufen durch eine Verhornungsstörung (Hyperkeratose) verkleben mikroskopisch kleine Hautpartikel den Follikelkanal sowie die umgebende Haut der obersten Hautschicht.
Die in der Talgdrüse befindlichen Hornlamellen, die für den Abtransport des Talgs verantwortlich sind, werden durch die angestaute Masse des Talgs zusammengedrückt und verhornen ebenfalls. Jetzt gelangt der produzierte Talg nicht mehr an die Hautoberfläche, der Mitesser entsteht.

Die Bedeutung von Bakterien

Dieser angestaute Talg bildet einen Nährboden für Bakterien (Staphylococcus epidermidis und Propionibacterium acnes) und führt zu einer raschen Vermehrung der Bakterien und einhergehend zu einer Entzündung des betroffenen Hautareals. Platzt durch Druck (z.B. durch Herumdrücken) ein geschlossener Komedom unter der Haut, breitet sich der entzündete Poreninhalt auch in das umgebende Gewebe aus. Die Entzündung breitet sich weiter aus.